Zahlungsarten sperren einrichten
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Tab „Zahlungsarten sperren" öffnen
Öffnen Sie Plugins → SALEPIX Zahlungsarten und Widerrufsbelehrung sperren → Zahlungsarten sperren. Sie sehen eine Matrix mit einer Zeile je aktiver Zahlungsart und zwei Spaltengruppen:
- Pflichtfeld in Rechnungsadresse oder Stammdaten — Spalten Firma, USt-ID, Bei beiden und Wirkung.
- Sperre pro Kundengruppe — eine Spalte je Kundengruppe, die Standardkundengruppe ist mit dem Zusatz „Standard" gekennzeichnet.
Sind keine aktiven Zahlungsarten oder keine Kundengruppen vorhanden, zeigt der Tab einen Hinweis, dass nichts zum Sperren vorhanden ist.
Sperre pro Kundengruppe
Setzen Sie in der Spalte einer Kundengruppe ein Häkchen, um die jeweilige Zahlungsart für diese Kundengruppe komplett auszublenden. Die Zelle wird dabei rot hinterlegt.
Pflichtfeld: Firma und/oder USt-ID
Mit den Spalten Firma und USt-ID legen Sie fest, ob eines dieser Felder in der Rechnungsadresse gefüllt (oder leer) sein muss, damit die Zahlungsart angezeigt wird. Eine aktive Zeile wird grün hinterlegt.
Geprüft wird zuerst die Rechnungsadresse des aktuellen Bestellvorgangs. Bei angemeldeten Kunden wird zusätzlich als Fallback auf die Stammdaten zurückgegriffen: Ist das Feld an mindestens einer der beiden Stellen gefüllt, gilt es als erfüllt.
Verknüpfung bei zwei Häkchen — Spalte „Bei beiden": Sind in einer Zeile sowohl Firma als auch USt-ID angehakt, entscheidet das Dropdown „Bei beiden":
| Option | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
| eines reicht (ODER) | Ja | Firma oder USt-ID gefüllt reicht aus. Typisch zur B2B-Erkennung im Gast-Checkout. |
| beide nötig (UND) | — | Firma und USt-ID müssen gefüllt sein. Strenger, sinnvoll wenn die Zahlungsart nur an Geschäftskunden mit vollständigen Stammdaten gehen soll. |
Ist nur eines der beiden Felder angehakt, ist die Auswahl bei „Bei beiden" ohne Wirkung — es entscheidet allein dieses eine Feld.
Wirkungsrichtung — Spalte „Wirkung":
| Option | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
| muss gefüllt sein | Ja | Zahlungsart nur sichtbar, wenn das Pflichtfeld in der Adresse vorhanden ist. Klassische B2B-Freischaltung, z. B. „Kauf auf Rechnung nur für Geschäftskunden". |
| muss leer sein | — | Zahlungsart nur sichtbar, wenn das Pflichtfeld leer ist. Damit lässt sich eine Zahlungsart gezielt vor B2B-Kunden verbergen, z. B. eine reine Privatkunden-Zahlungsart ausblenden, sobald ein Firmenname in der Rechnungsadresse steht. |
Im Modus „muss leer sein" wirkt das Pflichtfeld zusätzlich zur Kundengruppen-Sperre (siehe Override-Regel unten) — beide Filter zusammen bilden dann die kumulative Sperre.
Anwendungsbeispiel: B2B-Erkennung im Gast-Checkout
Haken Sie bei einer Zahlungsart wie „Kauf auf Rechnung" die Felder Firma und USt-ID an (Wirkung „muss gefüllt sein", „Bei beiden" auf „eines reicht"). Ergebnis: Nur Kunden, die in der Rechnungsadresse einen Firmennamen oder eine USt-ID angeben, sehen diese Zahlungsart — Verbraucher bekommen sie gar nicht zu Gesicht, ohne dass eine Kundenanmeldung nötig ist.
Override-Regel: Pflichtfeld schlägt Gruppen-Sperre
Hat eine Zahlungsart gleichzeitig ein Pflichtfeld mit der Wirkung „muss gefüllt sein" und eine Gruppen-Sperre, gewinnt in der Regel das Pflichtfeld:
- Pflichtfeld erfüllt (Firma bzw. USt-ID entsprechend der Einstellung vorhanden) → die Zahlungsart bleibt sichtbar, auch wenn die Kundengruppe sie eigentlich sperrt.
- Pflichtfeld nicht erfüllt → die Zahlungsart bleibt ausgeblendet, unabhängig von der Kundengruppe.
- Kein Pflichtfeld hinterlegt → die Kundengruppen-Sperre wirkt wie gewohnt.
Damit lässt sich eine Konstellation wie „Kauf auf Rechnung ist für die Standardkundengruppe gesperrt, aber ein Gast mit ausgefülltem Firmennamen ist ja ein Geschäftskunde und soll die Zahlungsart trotzdem sehen" mit einem einzigen Konfigurations-Eintrag abbilden: Firma-Häkchen setzen und die Standardkundengruppe sperren.
Ausnahme: Steht die Wirkung auf „muss leer sein", greift dieser Override bewusst nicht — Gruppen-Sperre und Pflichtfeld-Verbot wirken additiv. Beispiel: Eine Zahlungsart wird für alle B2B-Kundengruppen gesperrt und zusätzlich „Firma muss leer sein" gesetzt — B2B-Kunden sehen die Zahlungsart dann in keinem der beiden Fälle.
Speichern
Klicken Sie auf Speichern, um die Matrix zu übernehmen. Eine Erfolgsmeldung bestätigt das Speichern. Schlägt die Sicherheitsprüfung des Formulars fehl (z. B. durch eine abgelaufene Sitzung), erscheint eine Fehlermeldung und Sie speichern erneut.
Wirkung im Bestellvorgang
- Auswahl im Bestellabschluss: Gesperrte oder in der Pflichtfeld-Prüfung nicht erfüllte Zahlungsarten erscheinen für die jeweilige Kundengruppe bzw. Adressdaten-Konstellation gar nicht erst in der Auswahl.
- Manipulationsschutz: Versucht ein Kunde, mit Browser-Werkzeugen eine ausgeblendete Zahlungsart trotzdem zu übermitteln, wird die Bestellung nicht durchgelassen — er landet wieder auf dem Zahlungsschritt.
- Schutz gegen nachträgliche Änderungen: Wird eine Sperre oder ein Pflichtfeld erst gesetzt, nachdem der Kunde die Zahlungsart bereits gewählt hat, und klickt er anschließend auf „Jetzt kaufen", wird er ebenfalls zurück zum Zahlungsschritt geleitet.
- Gastbestellungen werden wie die Standardkundengruppe behandelt.
- Sind für eine Kundengruppe nach Anwendung aller Sperren und Pflichtfelder keine Zahlungsarten mehr übrig, erhält der Kunde einen entsprechenden Hinweis im Bestellabschluss.
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