404 Redirect Manager – Überblick & Installation
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Der 404 Redirect Manager protokolliert alle Adressen, die in Ihrem JTL-Shop auf der 404-Fehlerseite landen, und macht daraus mit einem Klick eine dauerhafte Weiterleitung. So verlieren Sie nach einem Relaunch, einem Shop-Umzug oder beim Auslaufen von Artikeln keine Besucher und keine Platzierungen in Suchmaschinen mehr.
Überblick
Das Plugin kombiniert zwei Funktionen:
- 404-Tracking: Jeder Aufruf einer nicht existierenden Seite wird erfasst, mit Aufrufzähler, erstem und letztem Aufruf, Referrer und (falls aktiviert) Browser-Information und IP-Adresse.
- Weiterleitungsverwaltung: Aus einem 404-Eintrag oder manuell legen Sie Weiterleitungen an. Diese nutzen die native Weiterleitungs-Tabelle von JTL-Shop, damit sie performant sind und auch nach einer Deinstallation des Plugins bestehen bleiben.
Zusätzlich bietet das Plugin einen CSV-Import für Weiterleitungen bei Shop-Umzügen, URL- und IP-Filter, mit denen unerwünschte Aufrufe (z. B. Bot-Scans) erst gar nicht protokolliert werden, sowie eine automatische Bereinigung alter Log-Einträge.
Nach der Installation finden Sie das Plugin unter Plugins → SALEPIX 404 Redirect Manager mit den Tabs 404 Logs, Ignorierte URLs, Weiterleitungen, Import, Filter, Update und Einstellungen.
Voraussetzungen
- JTL-Shop ab Version 5.2.0.
Installation
- Öffnen Sie im JTL-Shop-Backend Plugins → Plugin-Manager.
- Wechseln Sie zum Reiter „Hochladen" und laden Sie die Plugin-ZIP-Datei hoch.
- Installieren Sie das Plugin unter „Verfügbar".
- Aktivieren Sie das Plugin.
- Richten Sie es anschließend unter Plugins → SALEPIX 404 Redirect Manager ein.
Einrichtung / Schnellstart
Nach der Aktivierung erfasst das Plugin automatisch alle 404-Fehler – ohne weitere Konfiguration. Für den produktiven Einsatz empfiehlt sich:
- Prüfen Sie unter Einstellungen die Datenschutz-Optionen für IP-Adressen (Standard: keine Speicherung).
- Lassen Sie den Shop einige Tage laufen und öffnen Sie dann den Tab 404 Logs, um zu sehen, welche fehlenden Seiten tatsächlich aufgerufen werden.
- Wandeln Sie die wichtigsten Einträge in Weiterleitungen um (siehe Artikel „404-Logs verwalten").
- Bei einem Shop-Umzug mit vielen alten URLs nutzen Sie stattdessen den CSV-Import (siehe Artikel „CSV-Import für Weiterleitungen").
- Optional: Richten Sie unter Filter URL-Muster oder IP-Sperren ein, um bekannte Bot-Scans aus dem Log herauszuhalten.
Weiterleitungen unter Shop-Routen
Adressen, die mit einem Routen-Präfix von JTL-Shop beginnen (z. B. /products/…, /categories/…, /manufacturers/…, /characteristics/…, /news/…, /pages/…, /searchspecials/…, /searchqueries/…), beantwortet der Shop bei einem unbekannten Artikel direkt mit der 404-Seite – ohne die Weiterleitungs-Tabelle zu prüfen. Das betrifft vor allem Shops, die von Systemen wie Shopify umgezogen sind, bei denen jede Produktseite /products/<name> heißt.
Das Plugin prüft solche Adressen deshalb vor dem eigentlichen Routing und leitet passende Treffer mit Status 301 weiter:
- Gibt es eine angelegte Weiterleitung für die Adresse, gilt deren Ziel.
- Andernfalls: Ist die Seite hinter dem Präfix unter ihrer eigentlichen Shop-Adresse erreichbar, wird dorthin weitergeleitet. Das verhindert, dass dieselbe Seite unter zwei Adressen ausgeliefert wird.
- Andernfalls zeigt der Shop wie gewohnt die 404-Seite, und der Aufruf landet im 404-Log.
Sprach-Präfixe bleiben dabei erhalten (/en/products/… leitet auf /en/…). Die Adressform /products/id/123 wird nicht angefasst. Steuerbar ist dieses Verhalten über die Einstellung „Weiterleitungen auf Shop-Routen" (siehe Artikel „Einstellungen").
Update-Tab
Der Tab Update zeigt die installierte Version, eine verfügbare neue Version samt Changelog sowie den Lizenzstatus. Ist keine gültige Lizenz hinterlegt oder ist sie abgelaufen, lässt sich ein verfügbares Update nicht installieren; die Seite verlinkt in diesem Fall auf die Lizenzverlängerung bei SALEPIX.
Frage nicht beantwortet?
Unser Support hilft Ihnen gerne weiter – bitte nennen Sie Plugin- bzw. Template-Version und Ihre JTL-Shop-Version.